
Hotspots, Mikrorisse, Glasbruch und Leistungsverlust – defekte Module erkennen, Garantie prüfen und fachgerecht austauschen
Ein Solarmodul mit Hotspot, Mikrorissen oder Glasbruch produziert nicht nur weniger Strom – es kann auch die restlichen Module im String bremsen und im schlimmsten Fall ein Sicherheitsrisiko darstellen. Wer das Problem kennt, will es schnell gelöst haben. Bym Solar prüft Ihre Module, klärt die Garantiesituation mit dem Hersteller und tauscht defekte Panels direkt aus.
Seit 2023 ersetzen wir beschädigte Solarmodule in Bern und Umgebung. Ob Hagelschaden an einem Einfamilienhaus in Ostermundigen oder ein altersbedingter Leistungsabfall an einer Gewerbeanlage in Köniz – wir wissen, welche Module noch lieferbar sind, welche Alternativen es gibt und wie der Austausch ohne grossen Aufwand funktioniert.
Nicht jeder Defekt ist auf den ersten Blick sichtbar. Glasbruch und Verfärbungen fallen auf – aber Mikrorisse, Hotspots und Zellkorrosion bemerken Sie oft erst, wenn der Ertrag spürbar sinkt. Ein einzelnes defektes Modul kann die gesamte String-Leistung herunterziehen, weil alle Module in Reihe geschaltet sind. Je länger es unentdeckt bleibt, desto mehr Strom und Geld verlieren Sie.
Bym Solar setzt bei der Diagnose auf Thermografie und Leistungsmessung – nicht auf Vermutungen. Wir lokalisieren das Problem, dokumentieren den Zustand jedes Moduls und sagen Ihnen klar, ob ein Austausch nötig ist oder ob eine Reparatur reicht. Bei Garantiefällen übernehmen wir die Korrespondenz mit dem Hersteller.

Defekte Module ersetzen ist mehr als einfach ein Panel auswechseln. Es braucht die richtige Diagnose, ein passendes Ersatzmodul und eine saubere Montage – sonst entstehen neue Probleme.
Bevor wir ein Modul tauschen, müssen wir wissen, welches tatsächlich defekt ist. Mit einer Wärmebildkamera lokalisieren wir Hotspots – überhitzte Zellen, die auf interne Kurzschlüsse oder defekte Bypass-Dioden hindeuten. Zusätzlich messen wir die elektrischen Kenndaten jedes Moduls im betroffenen String. So erkennen wir auch verdeckte Defekte wie Mikrorisse oder Zellkorrosion, die optisch nicht sichtbar sind. Sie erhalten einen Prüfbericht mit Bildern und Messwerten.
Die meisten Solarmodule haben eine Produkt- und Leistungsgarantie von 25 bis 30 Jahren. Bym Solar prüft, ob Ihr Defekt unter die Garantie fällt, und übernimmt die Kommunikation mit dem Hersteller. Wir dokumentieren den Schaden nach den Vorgaben des Herstellers, reichen die Reklamation ein und organisieren das Ersatzmodul. Falls der Hersteller nicht mehr existiert oder das Modell nicht mehr lieferbar ist, suchen wir eine elektrisch kompatible Alternative.
Unser eigenes Montageteam demontiert das defekte Modul, prüft die darunterliegende Unterkonstruktion und Verkabelung und montiert das Ersatzmodul. Danach messen wir den gesamten String erneut, um sicherzustellen, dass die Anlage wieder korrekt arbeitet. Falls das Modul im Rahmen einer Indach-Anlage verbaut ist, kennen wir als 3S-Fachpartner die Besonderheiten der Abdichtung und Einbindung. Bei Aufdach-Anlagen mit K2-Schienensystemen arbeiten wir ebenso routiniert.
Glasbruch durch Hagel, Sturmschäden oder Vandalismus sind Versicherungsfälle. Bym Solar dokumentiert den Schaden so, wie Ihre Gebäudeversicherung es verlangt: Fotos, Schadensbeschreibung, Leistungsvergleich vorher/nachher. Sie reichen die Dokumentation ein, und wir übernehmen den Austausch, sobald die Versicherung grünes Licht gibt. Bei grossen Hagelschäden in der Region Bern haben wir bereits mehrfach ganze Modulfelder erneuert.
Risse, Verfärbungen, sinkender Ertrag oder Hagelschaden: Wir prüfen Ihre Module mit Thermografie, sagen Ihnen, was Sache ist, und tauschen defekte Panels direkt aus. Falls die Garantie greift, übernehmen wir die Abwicklung.

Bym Solar tauscht defekte Module in der ganzen Region Bern: Köniz, Ostermundigen, Muri bei Bern, Worb, Belp, Wabern, Liebefeld, Ittigen, Zollikofen und Bolligen. Von unserem Büro an der Münstergasse 35 sind wir schnell vor Ort. Wir kennen die gängigsten Modultypen in Berner Liegenschaften und haben die häufigsten Ersatzmodule auf Lager oder kurzfristig verfügbar.
Ein Hotspot entsteht, wenn eine Zelle im Modul nicht richtig arbeitet – zum Beispiel durch Mikrorisse, Verschmutzung oder eine defekte Lötstelle. Die betroffene Zelle wird zum Widerstand und heizt sich auf, während die anderen Zellen weiter Strom liefern. Im schlimmsten Fall erreicht ein Hotspot über 200 °C und kann die Rückseitenfolie schmelzen oder einen Schwelbrand auslösen. Regelmässige Inspektionen mit Thermografie machen Hotspots sichtbar, bevor sie Schaden anrichten.
Mikrorisse sind haarfeine Brüche in den Solarzellen, unsichtbar für das blosse Auge. Sie entstehen durch thermische Wechselbelastung (Tag-Nacht-Zyklen), mechanischen Druck (Schneelast, Begehung) oder Transportschäden. Anfangs beeinflussen Mikrorisse den Ertrag kaum. Über die Jahre wachsen sie jedoch und unterbrechen die Stromleitung innerhalb der Zelle. Dann sinkt die Modulleistung schleichend – manchmal um 10–30 %, ohne dass eine Fehlermeldung am Wechselrichter erscheint.
Ja. Ein gebrochenes Frontglas lässt Feuchtigkeit ins Modulinnere eindringen. Die Folge: Korrosion der Zellverbinder, Isolationsfehler und im schlimmsten Fall Erdschluss. Das ESTI – Eidgenössisches Starkstrominspektorat stuft beschädigte Module als Sicherheitsrisiko ein. Auch wenn das Modul noch Strom produziert, sollten Sie es abschalten und zeitnah ersetzen lassen. Die Gebäudeversicherung deckt Glasbruch durch Hagel oder Sturm in der Regel ab.
Faustregel: Solange mehr als 80 % der Module in Ordnung sind und das Montagesystem intakt ist, lohnt sich der Einzeltausch. Wenn die Anlage älter als 20 Jahre ist, mehrere Module defekt sind und die Wechselrichter ebenfalls am Ende ihrer Lebensdauer stehen, kann eine Neuplanung wirtschaftlicher sein. Bym Solar berechnet Ihnen beide Szenarien – Einzeltausch vs. Repowering – und zeigt auf, welche Variante sich über die nächsten 10 Jahre rechnet.
Viele Moduldefekte entwickeln sich schleichend. Ein Mikroriss nach dem ersten Winter, ein Hotspot nach drei Jahren, Glasbruch nach einem Hagelschlag im fünften Sommer. Wer seine Anlage regelmässig warten und inspizieren lässt, erkennt Probleme im Frühstadium – und tauscht ein Modul, statt später den halben String zu erneuern. Eine jährliche Thermografie kostet einen Bruchteil dessen, was ein jahrelanger stiller Ertragsverlust ausmacht.
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