
K2-Aufständerungssysteme für Gewerbegebäude, Mehrfamilienhäuser und grosse Dachflächen – montiert von unserem eigenen Team.
Flachdächer gehören zu den besten Flächen für Solaranlagen – vorausgesetzt, die Montage stimmt. Anders als bei einer Aufdach-Montage auf dem Schrägdach braucht ein Flachdach eine Aufständerung, die den richtigen Neigungswinkel erzeugt, Wind- und Schneelasten standhält und das Dach nicht beschädigt. Die Wahl zwischen Süd-Aufständerung und Ost-West-System entscheidet über Ertrag, Flächenausnutzung und Wirtschaftlichkeit.
Bym Solar montiert Flachdach-Solaranlagen in Bern und Umgebung – mit eigenem Team, K2-Montagesystemen und ohne Subunternehmer. Ob Gewerbegebäude in Bümpliz, Mehrfamilienhaus in Köniz oder Flachdachanbau in Ostermundigen: Wir prüfen Ihr Dach, rechnen die Anlage durch und montieren sie so, dass sie 25 Jahre hält.
Auf einem Flachdach liegen die Module nicht einfach auf – sie werden aufgeständert, ausgerichtet und gegen Wind gesichert. Die grösste Herausforderung ist die Balance: Genug Neigung für guten Ertrag, genug Ballast gegen Windlast, aber nicht so viel Gewicht, dass die Dachstatik an ihre Grenzen kommt. Dazu kommen Fragen zur Entwässerung, zur Dachabdichtung und zu den Abständen zwischen den Modulreihen.
Bym Solar arbeitet mit K2-Aufständerungssystemen, die für Schweizer Flachdächer entwickelt wurden. Die Systeme sind aerodynamisch optimiert – sie brauchen weniger Ballast als herkömmliche Gestelle und lassen sich durchdringungsfrei montieren. Unser Team plant und montiert beides: Süd-Aufständerungen für maximalen Ertrag pro Modul und Ost-West-Systeme, die mehr Leistung pro Quadratmeter Dachfläche herausholen.

Das meistgewählte System bei grossen Flachdächern. Die Module stehen in flachen V-Reihen: eine Seite nach Osten, die andere nach Westen. Der Vorteil: Minimale Abstände zwischen den Reihen, maximale Flächenausnutzung, gleichmässigere Stromproduktion über den Tag verteilt. Statt einer Mittagsspitze erzeugt die Anlage morgens und abends mehr – ideal für Gewerbe mit Bürozeiten und für Mehrfamilienhäuser, in denen morgens und abends der Verbrauch steigt. Die flache Neigung von 10 bis 15 Grad reduziert die Windangriffsfläche und spart Ballast.
Maximaler Ertrag pro Modul. Die Module stehen mit 20 bis 30 Grad Neigung nach Süden – der optimale Winkel für die Schweiz. Das System braucht mehr Abstand zwischen den Reihen, damit sich die Modulreihen nicht gegenseitig verschatten. Dadurch passen weniger Module aufs Dach als bei Ost-West, aber jedes einzelne produziert mehr Strom. Sinnvoll bei kleineren Flachdächern oder wenn der Eigenverbrauch möglichst direkt über Mittag gedeckt werden soll.
Die meisten Flachdach-Anlagen in Bern montieren wir durchdringungsfrei: Die Aufständerung wird mit Betonplatten oder Kies beschwert, statt ins Dach geschraubt. Das schützt die Dachabdichtung und vermeidet Leckrisiken. Bei leichten Dachkonstruktionen, wo die Statik keinen Ballast erlaubt, arbeiten wir mit Befestigungspunkten an der Attika oder der Dachkonstruktion. In jedem Fall prüfen wir vorher die Tragfähigkeit – mit Ihren Bauplänen und bei Bedarf mit einem Statiker.
Auf Flachdächern verlaufen die Kabelwege anders als auf Schrägdächern: längere Strecken, mehr Strings, oft ein zentraler Wechselrichter-Standort im Keller oder Technikraum. Wir planen die Verkabelung so, dass die Leitungsverluste minimal bleiben und der Wechselrichter optimal dimensioniert ist. Bei grossen Anlagen setzen wir auf String-Wechselrichter mit MPP-Tracking pro String – so arbeitet jede Modulreihe unabhängig, auch wenn Teile des Dachs zeitweise verschattet sind.
Schicken Sie uns die Eckdaten Ihres Flachdachs – Fläche, Gebäudetyp, aktueller Stromverbrauch. Wir kommen vorbei, prüfen Dach und Statik und sagen Ihnen, was möglich ist.

In der Region Bern gibt es viele Gebäude mit Flachdach – besonders in den Gewerbegebieten von Bümpliz, Liebefeld und Ittigen, bei Mehrfamilienhäusern in Köniz und Ostermundigen, und bei neueren Überbauungen in Worb und Münsingen. Diese Dächer sind häufig ungenutzt, obwohl sie sich hervorragend für Solaranlagen eignen: keine Verschattung durch Nachbargebäude, grosse zusammenhängende Flächen und gute Zugänglichkeit für die Montage.
Alle Montage-Typen für Photovoltaikanlagen in Bern planen und montieren wir selbst – das Flachdach ist einer davon. Unser Büro an der Münstergasse 35 in Bern liegt zentral. Von hier aus sind wir in 15 bis 30 Minuten bei den meisten Flachdach-Projekten in der Region. Das hält die Anfahrtskosten tief und erlaubt kurze Reaktionszeiten, wenn nach der Montage Fragen auftauchen.
Mindestens 50 m² nutzbare Fläche – nach Abzug von Attika-Abständen, Lüftungsaufbauten, Lichtkuppeln und Wartungswegen. Bei Ost-West-Systemen nutzen Sie rund 80 % der verfügbaren Fläche, bei Süd-Aufständerung etwa 50 bis 60 %, weil grössere Reihenabstände nötig sind. Als grobe Orientierung: Auf 100 m² Flachdach passen bei Ost-West rund 15 bis 18 kWp, bei Süd-Aufständerung etwa 10 bis 12 kWp.
Die meisten Flachdächer in der Region Bern sind für Schneelasten nach SIA 261 ausgelegt – das reicht in der Regel auch für eine Solaranlage mit Ballastierung. Ein Ost-West-System mit K2-Unterkonstruktion wiegt inklusive Ballast etwa 12 bis 15 kg pro Quadratmeter. Zum Vergleich: Die Schneelast in Bern liegt bei rund 15 kg/m². Trotzdem prüfen wir die Statik in jedem Fall – anhand Ihrer Baupläne und der tatsächlichen Dachkonstruktion.
Nichts – wenn die Montage durchdringungsfrei erfolgt. Bei den K2-Systemen, die wir verwenden, liegt die Unterkonstruktion auf Schutzmatten auf der bestehenden Abdichtung und wird mit Ballast beschwert. Keine Schrauben, keine Durchbrüche. Sollte die Dachabdichtung sanierungsbedürftig sein, empfehlen wir, das vor der Solaranlage zu erledigen. Beides lässt sich terminlich abstimmen.
Ost-West erzeugt pro Modul etwas weniger Strom, nutzt die Fläche aber deutlich besser aus. Bei den meisten Gewerbegebäuden und Mehrfamilienhäusern in Bern ist Ost-West die wirtschaftlichere Variante – mehr installierte Leistung, gleichmässigere Produktion, bessere Eigenverbrauchsquote. Süd lohnt sich, wenn die Dachfläche begrenzt ist und der maximale Ertrag pro Modul zählt. Bei Schrägdächern kommt alternativ eine Indach-Installation mit dachintegrierten 3S-Modulen in Frage. Auf sonnendach.ch können Sie das Solarpotenzial Ihres Dachs kostenlos prüfen.
Ja. Die Einmalvergütung (EIV) über Pronovo gilt unabhängig vom Dachtyp. Ab 2 kWp erhalten Sie eine Grundpauschale plus einen Leistungsbeitrag pro kWp. Dazu kommen kantonale Förderungen im Kanton Bern und Steuerabzüge für die Investition. Wir rechnen die Förderbeiträge in jeder Offerte mit ein und unterstützen beim Antrag.
In Bern entstehen zunehmend ZEV-Projekte: Die Solaranlage auf dem Flachdach versorgt alle Parteien im Haus. Die Montage ist technisch identisch, aber die Planung komplexer – Zählerkonzept, Verbrauchsprofile und Abrechnungsmodell müssen stehen, bevor die erste Schiene aufs Dach kommt. Wir arbeiten bei ZEV-Projekten mit Elektroplanern zusammen und liefern die Anlagendaten für das Messkonzept.
Produktionsbetriebe, Werkstätten und Bürogebäude verbrauchen tagsüber am meisten Strom – genau dann, wenn die Solaranlage produziert. Eigenverbrauchsquoten von 60 bis 80 % sind bei gewerblichen Solaranlagen auf Flachdächern keine Seltenheit. Das drückt die Stromkosten sofort. Die Rückzahlzeit liegt bei vielen Gewerbeprojekten zwischen 8 und 12 Jahren.
Diese Situationen sprechen für eine Flachdach-Montage:
.webp)
Von Aufständerung über Ballast bis Kosten – die häufigsten Fragen unserer Kunden.
Die Kosten hängen von der Anlagengrösse, dem Aufständerungssystem und der Dachbeschaffenheit ab. Für ein typisches Gewerbegebäude mit 20 kWp rechnen Sie mit CHF 28'000 bis 38'000 vor Förderung. Die Einmalvergütung und kantonale Beiträge reduzieren die Investition um 20 bis 30 %. Wir schlüsseln die Kosten in der Offerte transparent auf.
Nein – bei durchdringungsfreier Montage nicht. Die K2-Systeme liegen auf Schutzmatten auf der bestehenden Abdichtung und werden mit Ballast beschwert. Keine Schrauben, keine Durchbrüche, kein Leckrisiko. Die Dachabdichtung bleibt vollständig intakt.
Ost-West nutzt die Dachfläche besser aus und liefert gleichmässiger Strom über den Tag. Süd erzeugt mehr Strom pro Modul, braucht aber grössere Reihenabstände. Bei den meisten Flachdächern in Bern empfehlen wir Ost-West. Die konkrete Empfehlung hängt von Ihrer Dachfläche und Ihrem Verbrauchsprofil ab.
Für eine typische Anlage mit 15 bis 25 kWp: 3 bis 7 Arbeitstage. Bei grösseren Gewerbe-Anlagen bis zu 10 Tage. Die Planungsphase davor liegt bei 4 bis 8 Wochen – inklusive Dachcheck, Statik-Prüfung und Offerte.
In den meisten Fällen nicht. Solaranlagen auf Flachdächern in der Bauzone sind im Kanton Bern meldepflichtig, aber nicht bewilligungspflichtig – sofern sie die Attika nicht überragen und sich in keiner Schutzzone befinden. Die Meldung an die Gemeinde übernehmen wir.
Ja. Nach der Montage empfehlen wir eine jährliche Sichtkontrolle und alle 3 bis 5 Jahre eine professionelle Reinigung – Flachdächer sammeln mehr Laub und Staub als Schrägdächer. Wir bieten Wartung und Reinigung als separaten Service an.