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Von der Dachanalyse bis zum Abrechnungsmodell für Ihre Mieter – wir planen Photovoltaik-Anlagen für Mehrfamilienhäuser, die sich rechnen.
Ein Mehrfamilienhaus mit Solaranlage ist mehr als nur ein grösseres Dach mit mehr Modulen. Es geht um die Frage, wer den Strom nutzt, wie er verrechnet wird und wie Eigentümer und Mieter gleichermassen profitieren. Genau hier kommt der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) ins Spiel – ein Modell, das Ihnen erlaubt, den Solarstrom direkt an die Bewohner im Haus zu verkaufen, anstatt ihn teuer ins Netz einzuspeisen.
Seit 2023 plant Bym Solar Photovoltaik-Anlagen für Mehrfamilienhäuser in Bern, Köniz, Muri und der ganzen Region. Wir schauen uns die Liegenschaft vor Ort an, berechnen das realistische Lastprofil der Bewohner, planen die Anlage samt Zählerkonzept und begleiten Sie durch den ZEV-Aufbau – inklusive Musterverträgen und Abrechnungssystem.
Sobald mehrere Wohnparteien unter einem Dach leben, wird Solarstrom wirtschaftlich interessant – weil die Bewohner ihn tagsüber direkt verbrauchen, anstatt ihn günstig ins Netz einzuspeisen. Eine 30-kWp-Anlage auf einem 8-Familien-Haus in Köniz produziert rund 30'000 kWh pro Jahr. Wenn die Hälfte davon über einen ZEV an die Mieter verkauft wird, spart das den Bewohnern Geld und bringt dem Eigentümer Einnahmen von etwa 4'000 bis 5'000 CHF jährlich – zusätzlich zur regulären Einspeisevergütung.
Wichtig ist die saubere Planung von Anfang an: Zählerkonzept, Leitungsführung, Abrechnungssystem und rechtliche Grundlagen müssen passen. Bym Solar plant Anlagen für Mehrfamilienhäuser in Bern seit 2023 und hat das Zusammenspiel von Technik, ZEV und Verwaltung im Griff. Als 3S-Fachpartner montieren wir bei Neubauten auch Indach-Systeme, die im Stockwerkeigentum besonders gefragt sind.

Wir kommen zu Ihrer Liegenschaft, vermessen das Dach und prüfen die statischen Voraussetzungen. Typische MFH-Dächer in Bern tragen zwischen 20 und 60 kWp – je nach Grösse, Ausrichtung und Verschattung. Bei Flachdächern planen wir aufgeständerte Systeme mit Süd- oder Ost-West-Ausrichtung, bei Schrägdächern arbeiten wir mit Aufdach- oder Indach-Montage. Sie bekommen eine Ertragsprognose, die auf die tatsächlichen Bedingungen Ihrer Liegenschaft zugeschnitten ist – nicht auf Durchschnittswerte aus einer Excel-Tabelle.
Der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch ist das Herzstück jeder MFH-Solaranlage. Wir planen das Zählerkonzept mit einem zentralen Produktionszähler und optionalen Untermesszählern pro Wohnung, koordinieren die Anmeldung beim lokalen Netzbetreiber (BKW, EWB oder Energie Wasser Bern) und erklären Ihnen die rechtlichen Spielregeln nach Art. 16-18 EnG. Für die laufende Abrechnung arbeiten wir mit etablierten Mieterstrom-Plattformen zusammen, damit Sie nicht jede kWh manuell erfassen müssen.
Bei Mehrfamilienhäusern mit hohem Tagesverbrauch – etwa mit Homeoffice-Bewohnern oder gemeinschaftlicher Wärmepumpe – lohnt sich oft ein zentraler Batteriespeicher. Wir dimensionieren ihn so, dass er den Eigenverbrauch von typisch 40 Prozent auf 60 bis 70 Prozent steigert. Das wiederum erhöht die Rendite für den Eigentümer und senkt den Strompreis für die Mieter innerhalb des ZEV. Mehr dazu auf unserer Seite zur Kombination von Solaranlage und Stromspeicher.
Wir beantragen die Einmalvergütung bei Pronovo, prüfen kantonale Zusatzförderungen und koordinieren den Netzanschluss mit dem Verteilnetzbetreiber. Nach der Montage übernehmen wir die Anmeldung zur Netzeinspeisung des überschüssigen Solarstroms und richten das Monitoring ein – damit Sie jederzeit sehen, was Ihre Anlage produziert und was die ZEV-Mitglieder verbrauchen.
Ob Verwaltung, Hauseigentümer oder Stockwerkeigentümergemeinschaft: Wir kommen vorbei, schauen das Dach an, rechnen den Ertrag durch und zeigen Ihnen, ob ein ZEV-Modell sinnvoll ist. Ehrlich, transparent und mit lokalem Team aus Bern.

Wir planen und montieren MFH-Solaranlagen in der ganzen Agglomeration Bern – von der Länggasse über Bümpliz bis nach Liebefeld, Ostermundigen, Muri, Worb und Belp. Gerade in den dicht besiedelten Quartieren lohnt sich der ZEV-Ansatz besonders, weil dort überdurchschnittlich viele Mieter tagsüber zu Hause sind und der Solarstrom direkt im Gebäude verbraucht werden kann. Für eine Gesamtübersicht unserer Leistungen besuchen Sie die Übersicht für Solarenergie-Unternehmen in Bern.
Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) erlaubt es, dass mehrere Verbraucher innerhalb einer Liegenschaft den lokal produzierten Solarstrom gemeinsam nutzen. Rechtlich gesehen wird die ZEV-Gemeinschaft gegenüber dem Netzbetreiber wie ein einziger Endverbraucher behandelt. Statt dass jede Wohnung einen eigenen Netzbezug hat, fliesst der Strom erst durch einen zentralen Zähler ins Haus – und wird dann intern auf die Bewohner verteilt. Der Eigentümer verkauft den Solarstrom direkt an die Mieter, zu einem Preis, der unter dem Netztarif liegen muss, aber über der Einspeisevergütung – eine Win-win-Situation.
Bei Stockwerkeigentum braucht es die Zustimmung der Stockwerkeigentümergemeinschaft. Je nach Reglement reicht eine einfache oder qualifizierte Mehrheit. Wichtig: Die Solaranlage gehört in der Regel allen Eigentümern gemeinsam, die Kosten und Erträge werden nach Wertquoten verteilt. Bym Solar unterstützt Verwaltungen und STWE-Gemeinschaften bei der Entscheidungsvorbereitung mit einer neutralen Wirtschaftlichkeitsrechnung – damit an der Versammlung Fakten auf dem Tisch liegen und nicht nur Bauchgefühl.
Eine MFH-Anlage kostet zwischen CHF 25'000 (kleines 6-Familien-Haus, 20 kWp) und CHF 90'000 (grosses 12-Familien-Haus, 60 kWp mit Speicher). Als Faustregel gilt: Rechnen Sie mit 1'400 bis 1'800 CHF pro installiertem kWp inklusive Montage, Wechselrichter, Verkabelung und Anmeldung. Dazu kommen je nach Konzept 3'000 bis 8'000 CHF für das Zählerkonzept und die ZEV-Einrichtung. Die Einmalvergütung vom Bund deckt in der Regel 20 bis 30 Prozent der Investition. Eine konkrete Kalkulation für Ihre Liegenschaft bekommen Sie über unsere Kostenrechnung für Solaranlagen.
Jeder Mieter bekommt – je nach gewähltem Modell – entweder einen Untermesszähler pro Wohnung oder einen pauschalen Verbrauchsanteil. Moderne ZEV-Abrechnungsplattformen erfassen monatlich den Solarstromanteil, den Netzstromanteil und die Gebühren für Mess- und Verwaltungsdienstleistungen. Der Mieter bekommt eine transparente Rechnung, der Eigentümer sieht direkt, was an Solarstrom verkauft wurde. Wichtig: Der Strompreis für die ZEV-Mitglieder darf nicht höher sein als der externe Netztarif – sonst kann der Mieter jederzeit kündigen.
Bei einem typischen 8-Familien-Haus in Bern rechnen Sie mit rund 4 bis 6 Monaten von der Erstberatung bis zur Inbetriebnahme. Davon entfallen etwa 6 bis 8 Wochen auf Planung, Zählerkonzept und Offerte, 4 bis 8 Wochen auf Bewilligung und Netzanschluss-Vereinbarung, und 5 bis 10 Tage auf die eigentliche Montage. Bei Stockwerkeigentum kommt oft noch die STWE-Versammlung dazu, was den Zeitplan um ein bis drei Monate verlängern kann. Wir planen das mit Ihnen realistisch, damit keine Überraschungen kommen.
Die rechtliche Grundlage für ZEV-Modelle ist im Schweizer Energiegesetz (EnG) und der Energieverordnung (EnV) geregelt. Seit der Revision von 2018 können Eigentümer den Solarstrom direkt an ihre Mieter verkaufen, ohne eine separate Stromhandelslizenz zu benötigen. Für technische Details und aktuelle Anpassungen des Rahmens empfehlen wir die Fachinformationen des Bundesamts für Energie auf admin.ch. Parallel zur Einmalvergütung über Pronovo unterstützt der Kanton Bern grössere PV-Projekte teilweise zusätzlich – wir prüfen für jedes Projekt, welche Fördertöpfe kombinierbar sind. Mehr dazu auf unserer Seite Fördergelder für Solaranlagen.
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Eine typische MFH-Anlage kostet in Bern zwischen CHF 25'000 für kleine 6-Familien-Häuser (20 kWp) und CHF 90'000 für grössere Liegenschaften mit 60 kWp und Speicher. Der Preis pro kWp liegt bei 1'400 bis 1'800 CHF. Dazu kommen 3'000 bis 8'000 CHF für das ZEV-Zählerkonzept.
Ein ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) erlaubt es, Solarstrom direkt an die Mieter im Haus zu verkaufen, statt ihn ins Netz einzuspeisen. Das lohnt sich bei fast jedem MFH, weil Mieter weniger zahlen und der Eigentümer bessere Erlöse erzielt als bei reiner Einspeisung.
Für die Montage selbst brauchen Sie die Mieter nicht zu fragen – als Eigentümer entscheiden Sie. Für die Teilnahme am ZEV sind die Mieter jedoch freiwillig. Der Strompreis im ZEV muss unter dem Netztarif liegen, sonst dürfen Mieter jederzeit aus dem ZEV austreten.
Bei einem 8-Familien-Haus rechnen Sie mit 4 bis 6 Monaten von der Erstberatung bis zur Inbetriebnahme. Die reine Montage dauert 5 bis 10 Tage. Bei Stockwerkeigentum kommt die STWE-Versammlung dazu, was den Zeitplan um ein bis drei Monate verlängern kann.
Ja. Der Solarstrom, der nicht im ZEV verbraucht wird, fliesst als Überschuss ins Netz und wird vom Netzbetreiber (BKW oder EWB) vergütet. Zusätzlich gibt es die Einmalvergütung von Pronovo, die bei MFH-Anlagen etwa 20 bis 30 Prozent der Investitionskosten abdeckt – unabhängig vom ZEV-Modell.
Der neue Mieter kann auf Wunsch dem ZEV beitreten – Bym Solar erklärt die Konditionen bereits im Mietvertrag oder übergibt Ihnen vorbereitete Unterlagen. Zieht ein Mieter aus und der neue will nicht teilnehmen, läuft die Abrechnung für ihn einfach über den regulären Netzbetreiber weiter. Der ZEV bleibt stabil.