
Lastmanagement, Brandschutz, Stockwerkeigentum – wir planen und installieren Ladeinfrastruktur für MFH-Tiefgaragen in Bern.
Ihr Mehrfamilienhaus hat eine Tiefgarage, aber keine Lademöglichkeit fürs E-Auto? So geht es vielen Stockwerkeigentümern und Verwaltungen in Bern. Die Installation ist komplexer als am Einfamilienhaus: begrenzte Anschlussleistung, Brandschutzvorschriften, lange Kabelwege und ein Beschluss der Eigentümerversammlung. Ohne saubere Planung wird es teuer – oder scheitert ganz.
Bym Solar plant und installiert Ladestationen in Tiefgaragen – seit 2023, mit eigenem Team in Bern. Wir übernehmen die technische Abklärung, koordinieren mit der Verwaltung und installieren Einzel- oder Mehrfachlösungen mit Lastmanagement. So laden mehrere E-Autos gleichzeitig, ohne dass die Gebäudesicherung auslöst.
Am Einfamilienhaus hängt die Wallbox zwei Meter neben dem Sicherungskasten. In einer Tiefgarage sieht das anders aus: Die Zuleitung muss oft über 20 bis 50 Meter vom Hauptverteiler zum Parkplatz gezogen werden. Das Gebäude hat eine begrenzte Anschlussleistung, die sich alle Wohnungen teilen. Dazu kommen Brandschutzvorschriften nach SIA 2060, Bewilligungen der Eigentümerversammlung und die Frage, wer die Kosten trägt – der einzelne Eigentümer oder die Gemeinschaft.
Genau hier setzen wir an. Bym Solar kennt die Gegebenheiten in Berner Tiefgaragen: enge Platzverhältnisse, unterschiedliche Gebäudetechnik, verschiedene Verwaltungsmodelle. Wir planen die Ladeinfrastruktur so, dass sie heute funktioniert und morgen erweiterbar ist – mit dynamischem Lastmanagement, das die vorhandene Leistung intelligent auf alle Ladepunkte verteilt.

Bevor irgendwas montiert wird, prüfen wir die Grundlagen: Wie gross ist die verfügbare Anschlussleistung des Gebäudes? Wo befindet sich der Hauptverteiler? Wie weit ist der Weg zum Parkplatz? Reicht die bestehende Zuleitung oder braucht es eine neue? Wir dokumentieren alles und erstellen ein technisches Konzept – das ist auch die Basis für den Antrag bei der Eigentümerversammlung.
Die Grunderschliessung ist der grösste Kostenfaktor bei Tiefgaragen: Kabeltrassen, Hauptzuleitung vom Verteiler, Unterverteilung und Absicherung. Wir legen die Grundinfrastruktur so aus, dass einzelne Ladepunkte später ohne grossen Aufwand ergänzt werden können. Das spart der Gemeinschaft langfristig Geld – denn die Grunderschliessung muss man nur einmal machen.
Wenn sechs E-Autos gleichzeitig mit 11 kW laden wollen, braucht das 66 kW. Das sprengt in den meisten MFH die Kapazität. Ein dynamisches Lastmanagement verteilt die verfügbare Leistung intelligent: Wer dringend laden muss, bekommt mehr. Wer über Nacht lädt, kann warten. So teilen sich 10 oder mehr Ladepunkte eine Leistung, die sonst nur für 2 reichen würde.
Wir montieren die Wallboxen, nehmen sie in Betrieb und konfigurieren das Lastmanagement. Bei MFH-Projekten richten wir auch die Abrechnung ein: Jeder Ladepunkt wird einzeln erfasst, und jeder Eigentümer zahlt nur den Strom, den er tatsächlich verbraucht. Auf Wunsch integrieren wir die Abrechnung in bestehende Nebenkostenabrechnungen.
Sagen Sie uns, wie viele Parkplätze Ihre Tiefgarage hat und wie viele Ladepunkte Sie brauchen. Wir kommen vorbei, prüfen die technische Machbarkeit und erstellen eine klare Offerte. Falls Sie Unterlagen für die Eigentümerversammlung brauchen – auch das übernehmen wir.

Die Nachfrage nach Ladestationen in Tiefgaragen hat sich in Bern in den letzten zwei Jahren deutlich beschleunigt. Der Grund: Immer mehr Stockwerkeigentümer kaufen Elektroautos – und wollen dort laden, wo ihr Auto steht. Gleichzeitig steigt der Druck von aussen: Neubauten im Kanton Bern müssen gemäss den kantonalen Energievorschriften Leerrohr-Vorinstallationen für Ladestationen vorsehen. Bei Bestandsbauten fehlt diese Infrastruktur meist komplett.
Bym Solar ist in der ganzen Region Bern unterwegs: von Liegenschaften in Köniz und Ostermundigen über Überbauungen in Muri bei Bern und Ittigen bis zu grösseren Projekten in Wabern und Liebefeld. Auch Verwaltungen aus Bolligen, Zollikofen und Münchenbuchsee melden sich zunehmend bei uns.
Die Kosten hängen von zwei Faktoren ab: der Grunderschliessung und dem einzelnen Ladepunkt. Die Grunderschliessung – Kabeltrasse, Hauptzuleitung, Unterverteilung – liegt bei CHF 8'000 bis CHF 15'000 für ein typisches MFH mit 10 bis 20 Parkplätzen. Pro einzelnem Ladepunkt rechnen Sie mit CHF 2'500 bis CHF 5'000, je nach Kabellänge und Wallbox-Modell. Wichtig: Die Grunderschliessung fällt nur einmal an und wird auf alle Ladepunkte umgelegt.
Ja. Die Tiefgarage gehört in den meisten Fällen zum Gemeinschaftseigentum. Die Installation einer Ladeinfrastruktur gilt als nützliche bauliche Massnahme und braucht ein qualifiziertes Mehr der Eigentümerversammlung. Wir bereiten die Unterlagen für den Antrag vor: technisches Konzept, Kostenübersicht und Finanzierungsmodelle. So können Sie den Antrag gut vorbereitet einreichen.
Die beiden wichtigsten Normen sind die NIN (Niederspannungs-Installationsnorm SN 411000) und die SIA 2060. Die NIN regelt die Elektroinstallation, die SIA 2060 ist spezifisch für Ladeinfrastruktur in Gebäuden – sie definiert Anforderungen an Brandschutz, Lastmanagement und die Dimensionierung der Elektroanlage. Jede Installation muss von einem berechtigten Elektroinstallateur ausgeführt und beim Netzbetreiber angemeldet werden. Laut CKW ist für Wallboxen bis 11 kW eine einfache Meldung ausreichend, ab 11 kW braucht es eine Bewilligung.
Es gibt zwei gängige Modelle. Erstens: Die Gemeinschaft finanziert die Grunderschliessung aus dem Erneuerungsfonds, die einzelnen Eigentümer zahlen ihren Ladepunkt selbst. Zweitens: Jeder Eigentümer, der einen Ladepunkt will, zahlt seinen Anteil an der Grunderschliessung plus den eigenen Ladepunkt. Das zweite Modell ist fairer, aber schwerer durchzusetzen. Wir stellen Ihnen beide Varianten transparent dar, damit die Versammlung eine informierte Entscheidung treffen kann.
Die Kombination von Solaranlage auf dem Mehrfamilienhaus und Ladeinfrastruktur in der Tiefgarage ist der nächste logische Schritt. In einer Zusammenschlussgemeinschaft zum Eigenverbrauch (ZEV) produziert das Dach Solarstrom, den die Bewohner direkt nutzen – auch zum Laden ihrer E-Autos. Das senkt die Stromkosten für alle Beteiligten und macht das Gebäude attraktiver für Mieter und Käufer.
Mit einem intelligenten Lastmanagement steuern wir, wann die E-Autos laden: bevorzugt dann, wenn die Solaranlage Überschuss produziert. In Kombination mit einem Batteriespeicher lässt sich der Solarstrom auch abends und nachts fürs Laden nutzen. Das Ergebnis: Die Eigentümer fahren günstiger, der Eigenverbrauch der Solaranlage steigt, und die Liegenschaft gewinnt an Wert.
Diese Situationen kennen wir aus der Praxis:
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Die Kosten setzen sich aus der Grunderschliessung und dem einzelnen Ladepunkt zusammen. Die Grunderschliessung liegt bei CHF 8'000 bis CHF 15'000 für ein MFH mit 10 bis 20 Parkplätzen. Pro Ladepunkt rechnen Sie mit CHF 2'500 bis CHF 5'000. Die Grunderschliessung wird in der Regel auf alle beteiligten Eigentümer aufgeteilt.
Ja. Die Tiefgarage gehört zum Gemeinschaftseigentum. Die Installation einer Ladeinfrastruktur gilt als nützliche bauliche Massnahme und braucht ein qualifiziertes Mehr der Versammlung. Bym Solar bereitet die technischen Unterlagen und die Kostenübersicht für Ihren Antrag vor.
Nicht zwingend. Das E-Auto selbst ist ein sehr guter Speicher – es nimmt den Solarüberschuss tagsüber auf. Ein zusätzlicher Hausspeicher lohnt sich vor allem, wenn Sie abends viel Strom verbrauchen oder bei Stromausfällen eine Notstromversorgung wollen. Mehr dazu auf unserer Seite zur Energieberatung für Photovoltaik-Systeme.
Das hängt von der verfügbaren Anschlussleistung ab. Mit einem dynamischen Lastmanagement verteilen sich mehrere Ladepunkte die vorhandene Leistung. So können in einem typischen MFH 10 oder mehr Ladepunkte betrieben werden, auch wenn die Leistung nur für 2 bis 3 gleichzeitige Vollladungen reicht.
Die NIN (Niederspannungs-Installationsnorm SN 411000) regelt die Elektroinstallation, die SIA 2060 definiert die Anforderungen spezifisch für Ladeinfrastruktur in Gebäuden – inklusive Brandschutz und Lastmanagement. Jede Installation muss beim Netzbetreiber angemeldet werden.
Ja, und das lohnt sich. In einer ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) nutzen die Bewohner den Solarstrom vom Dach direkt – auch zum Laden. Mit Lastmanagement laden die E-Autos bevorzugt bei Solarüberschuss. Mehr dazu auf unserer Seite zu Solaranlagen für Mehrfamilienhäuser.