
Solaranlage und Wallbox in einem Projekt – geplant, montiert und aufeinander abgestimmt.
Sie haben ein E-Auto oder planen eines – und eine Solaranlage steht auch auf der Liste? Dann lohnt es sich, beides zusammen zu planen. Denn wer die Wallbox von Anfang an in die PV-Anlage einbindet, fährt mit eigenem Strom statt mit Netzstrom zu 30 Rappen pro kWh.
Bym Solar plant und montiert beides – seit 2023 in Bern, mit eigenem Team. Unser Team stimmt Wechselrichter, Wallbox und Energiemanagement aufeinander ab, damit Ihr E-Auto bevorzugt mit Solarstrom lädt. Kein separater Elektriker, kein zweiter Termin, keine doppelte Koordination.
Getrennt geplant, doppelt bezahlt – das passiert häufiger als man denkt. Wer erst die Solaranlage montiert und zwei Jahre später eine Wallbox nachrüstet, zahlt für eine zweite Elektroinstallation, eine erneute Anpassung am Sicherungskasten und oft eine Umkonfiguration des Wechselrichters. Das sind schnell CHF 2'000 bis 3'000, die bei einer gemeinsamen Planung gar nicht anfallen.
Bym Solar plant Solaranlage und Ladestation als ein Projekt. Das bedeutet: Der Wechselrichter wird von Anfang an mit Lademanagement-Schnittstelle gewählt, die Zuleitung zur Garage liegt bereits, und das Energiemanagement steuert den Überschuss gezielt in die Wallbox. Für Hauseigentümer mit E-Auto in Bern ist das die wirtschaftlichste Variante.

Bevor wir planen, analysieren wir Ihren Stromverbrauch – Haushalt und E-Auto zusammen. Wie viele Kilometer fahren Sie pro Jahr? Wann steht das Auto zuhause? Wie hoch ist Ihr Tagesverbrauch ohne E-Auto? Auf dieser Basis dimensionieren wir die PV-Anlage so, dass genug Überschuss fürs Laden bleibt – ohne die Anlage unnötig gross zu machen. Eine typische Kombi-Anlage für ein Einfamilienhaus in Bern liegt bei 10 bis 14 kWp, mit einer 11-kW-Wallbox.
Bei einer Kombination führen wir die Zuleitung zur Wallbox gleich mit, wenn wir die PV-Anlage verkabeln. Der Sicherungskasten wird einmal erweitert – nicht zweimal. Wechselrichter und Wallbox laufen über ein gemeinsames Lastmanagement, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird. Das spart Material, Arbeitszeit und vor allem den zweiten Installationstermin, der bei einer nachträglichen Wallbox-Installation nötig wäre.
Die Wallbox lädt Ihr E-Auto bevorzugt dann, wenn die Solaranlage mehr produziert, als der Haushalt verbraucht. Überschussladen heisst: An einem sonnigen Tag in Bern speist Ihre 12-kWp-Anlage ab ca. 10 Uhr mehr ein, als Sie verbrauchen – dieser Überschuss geht direkt ins Auto statt für 8 Rappen ins Netz. Über ein ganzes Jahr sparen Sie damit CHF 800 bis 1'200 gegenüber reinem Netzstrom-Laden.
Nach der Montage nehmen wir die Gesamtanlage in Betrieb: PV-Module, Wechselrichter, Wallbox und Energiemanagement. Sie sehen in einer App, wie viel Strom Ihre Anlage produziert, wie viel davon ins Auto fliesst und was ins Netz geht. Falls Sie später einen Batteriespeicher ergänzen wollen, ist die Schnittstelle bereits vorbereitet.
Sie fahren elektrisch – oder bald. Sie wollen Solarstrom auf dem Dach – oder haben schon eine Anlage. Dann lohnt sich ein gemeinsamer Blick auf die Elektroinstallation. Wir prüfen, was bei Ihnen möglich ist, und rechnen die Kombination durch.

Bym Solar installiert kombinierte PV-Wallbox-Systeme in Bern, Köniz, Ostermundigen, Muri bei Bern, Worb, Belp, Ittigen und der weiteren Region. Das Einzugsgebiet deckt die wichtigsten Gemeinden im Kanton ab – von Stadtquartieren wie Kirchenfeld und Breitenrain bis zu Einfamilienhausgebieten in Wabern, Liebefeld und Bolligen.
Die ehrliche Antwort: Ja, wenn Sie regelmässig ein E-Auto laden. Ein Einfamilienhaus in Bern mit 12 kWp PV-Anlage, 11-kW-Wallbox und intelligentem Überschussladen kommt auf einen Eigenverbrauchsanteil von 40 bis 55 Prozent – ohne Batterie. Zum Vergleich: Ohne E-Auto liegt der Eigenverbrauch typischerweise bei 25 bis 30 Prozent. Das E-Auto ist also ein sehr effektiver Eigenverbrauchshebel.
Konkretes Rechenbeispiel: Bei einem Jahresverbrauch fürs E-Auto von rund 3'000 kWh (ca. 15'000 km/Jahr) und einem Solarstromanteil von 70 Prozent beim Laden sparen Sie ca. CHF 630 pro Jahr an Netzstromkosten. Über 25 Jahre Anlagenlaufzeit sind das über CHF 15'000 – und die Strompreise steigen tendenziell.
Nicht jeder Wechselrichter kann Überschussladen steuern. Wir setzen auf Systeme mit integrierter Energiemanagement-Schnittstelle – etwa Huawei FusionSolar oder Fronius Symo GEN24. Diese Wechselrichter kommunizieren direkt mit kompatiblen Wallboxen und steuern die Ladeleistung dynamisch: Viel Sonne, viel Ladeleistung. Wenig Sonne, weniger oder pausiert. Das passiert automatisch, ohne dass Sie etwas einstellen müssen.
Kein Problem. Wir können die Zuleitung zur Garage und die Vorbereitung im Sicherungskasten bereits bei der PV-Montage mitmachen – auch wenn die Wallbox erst in ein oder zwei Jahren kommt. Die Mehrkosten für die Vorbereitung liegen bei ca. CHF 500 bis 800. Ohne Vorbereitung zahlen Sie später das Doppelte, weil der Elektriker den Sicherungskasten nochmals öffnen und eine separate Zuleitung ziehen muss.
Für die PV-Anlage erhalten Sie die Einmalvergütung über Pronovo – das sind je nach Anlagengrösse CHF 2'000 bis 4'000. Zusätzlich ist die Investition in Solaranlage und Wallbox steuerlich absetzbar: Im Kanton Bern können Sie die gesamten Kosten für die Erstinstallation vom steuerbaren Einkommen abziehen. Für die Wallbox allein gibt es aktuell keine separate Bundesförderung, aber einzelne Gemeinden bieten Zuschüsse. EnergieSchweiz informiert über die aktuellen Förderprogramme auf Bundes- und Kantonsebene.
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Für ein Einfamilienhaus in Bern rechnen Sie mit CHF 25'000 bis 38'000 für eine PV-Anlage (10–14 kWp) inklusive 11-kW-Wallbox, Energiemanagement und Montage. Nach Abzug der Einmalvergütung (Pronovo) und Steuerabzug liegen die effektiven Kosten deutlich tiefer.
Nicht ganzjährig. Im Sommer decken Sie mit Überschussladen 80 bis 90 Prozent des Ladebedarfs. Im Winter sinkt der Anteil auf 20 bis 30 Prozent. Übers Jahr erreichen die meisten Anlagen einen Solar-Ladeanteil von 55 bis 70 Prozent – je nach Fahrverhalten und Anlagengrösse.
Nicht zwingend. Das E-Auto selbst ist ein sehr guter Speicher – es nimmt den Solarüberschuss tagsüber auf. Ein zusätzlicher Hausspeicher lohnt sich vor allem, wenn Sie abends viel Strom verbrauchen oder bei Stromausfällen eine Notstromversorgung wollen. Mehr dazu auf unserer Seite zur Energieberatung für Photovoltaik-Systeme.
Der Wechselrichter misst laufend, wie viel Strom die PV-Anlage produziert und wie viel der Haushalt verbraucht. Den Überschuss leitet das Energiemanagement automatisch an die Wallbox weiter. Die Ladeleistung wird dynamisch angepasst – bei viel Sonne schnell, bei Wolken langsamer oder pausiert.
Ja. Bym Solar bindet Wallboxen auch nachträglich in bestehende PV-Anlagen ein. Voraussetzung: Ihr Wechselrichter unterstützt eine Energiemanagement-Schnittstelle. Falls nicht, kann in manchen Fällen ein separater Energiemanager zwischengeschaltet werden. Wir prüfen das bei einem Vor-Ort-Termin für Ihre E-Auto-Ladestation.
Rechnen Sie mit 3 bis 5 Arbeitstagen für PV-Anlage und Wallbox zusammen. Tag 1–2: Unterkonstruktion und Modulmontage. Tag 3: Elektroinstallation (Wechselrichter, Wallbox, Sicherungskasten). Tag 4–5: Inbetriebnahme, Konfiguration, Test. Bei guter Vorbereitung und einfachen Dachverhältnissen ist die Anlage in 3 Tagen betriebsbereit.